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FujiFilm wird von Ransomware-Angriff getroffen

 

Die Fujifilm Corporation hat Teile ihres globalen Netzwerks und ihrer Server wegen eines am Vortag bemerkten möglichen Ransomware-Angriffs abgeschaltet. Am 2. veröffentlichte das Unternehmen in Japan die folgende Erklärung: „Unautorisierter Zugriff auf Fujifilm-Server. Die FUJIFILM Corporation führt derzeit eine Untersuchung über einen möglichen unbefugten Zugriff auf ihren Server von außerhalb des Unternehmens durch. Im Rahmen dieser Untersuchung wurde das Netzwerk teilweise abgeschaltet und von externen Verbindungen getrennt. Wir wollen klarstellen, was wir von nun an verstehen und welche Maßnahmen das Unternehmen ergriffen hat. Juni 2021 wurden wir am späten Abend auf die Möglichkeit eines Ransomware-Angriffs aufmerksam. Infolgedessen haben wir in Abstimmung mit unseren verschiedenen globalen Einheiten Schritte unternommen, um alle betroffenen Systeme auszusetzen. Wir arbeiten derzeit daran, das Ausmaß und das Ausmaß des Problems zu ermitteln. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren Kunden und Geschäftspartnern für die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten.“

Laut Bleeping Computer wurde Fujifilm im Mai tatsächlich mit dem Qbot-Trojaner infiziert. Der Betrieb dieses Trojaners steht im Zusammenhang mit der russischen Cyberkriminellen-Gruppe REvil. Der CEO von Advanced Intel, Vitali Kremez, sagte der Veröffentlichung, dass dieser Trojaner vor 13 Jahren aufgetaucht sei und typischerweise durch Phishing infiziert werde.

REvil, auch bekannt als Sodinokibi, soll JBS vor einer Woche und Acer im März getroffen haben und ein Lösegeld in Höhe von 50 Millionen US-Dollar gefordert haben. Die Schöpfer von Qbot, auch bekannt als QakBot oder QuakBot, haben eine lange Geschichte der Partnerschaft mit Ransomware-Betreibern. Zuvor arbeitete es mit den Ransomware-Banden ProLock und Egregor, ist aber derzeit mit der REvil-Gruppe verbunden.

 

Quelle: CisoAdvisor

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